Diese Ausstellung ist eine Wiederaufnahme der Ausstellung KUNSTANSICHTEN OFFENBACH vom Juni 2021, die nicht gezeigt werden konnte. Mit früheren Werken war ich zuletzt 2007 im Café Y zu Gast. Wolfgang Voss (*1963):
belebt dauerhaft die Stadtteilkulturen Frankfurts und Offenbachs durch seine Beteilgung am naxos.KINO Frankfurt, seine künstlerische Tätigkeit und seine regelmäßigen Aktzeichenkurse in Offenbach; lange Jahre durch die Organisation von Kunst-Workshops in Brandenburg, im Spessart, im eigenen Garten am Bornheimer Hang, durch seine Kooperationen mit der Schule für Mode, Grafik und Design, den Stadtmenschen e.V. (Schlaglochminigolf) und eine intensive Zusammenarbeit mit der AfiP. „In der abstrakten Malerei schaffe ich Werke wie Kapitelüberschriften zu den Lebensphasen. Es sind Mischtechniken auf Acryl-Gouache-Basis, die durch die Verbindung von nicht wasserlöslicher Farbeund wasserlöslichen Schichten eine besondere Wirkung entfalten. Aktzeichnen ist die permanente Auseinandersetzung mit der Frage: was das Schöne sei.“ Wolfgang Voss Seit 1993 mit jährlich mindestens einer Ausstellung in der Öffendlichkeit seit 2006 in Frankfurt tätig und seit 2010 inOffenbach beheimatet. GEMEINSCHAFTSAUSSTELLUNGEN: 2007: "Hoechst-Kulturell" Schlossfest Hoechst Mainufer Hoechst/FfM 2008: "Ein-Akt im Süden" Weihnachtsausstellung im "Süden", FfM 2009: "Hoechst-Kulturell" Schlossfest Hoechst Mainufer Hoechst/FfM 2011: „Days of Respect“: „Es fängt nie an - es hört nie auf“ Interkulturelle Bühne 2013: KUNSTANSICHTEN OFFENBACH 2013 zusammen mit Sonja Gummert Ludwigstr. 197 2015: "und nun bin ich hier..." 4 Jahre Afip 2016: "Es war einmal - Abstrakt und Akt" 5 Jahre Afip 2017: „KUNSTANSICHTEN OFFENBACH 2017“ Kunstverein Offenbach im KOMM 2018: „Anfangen, wo es anfängt:“ - zus. mit Joelle Pidoux und Marie Prangenberg Kunstverein Offenbach im KOMM 2019: KUNSTANSICHTEN OF „Verwandlungswirklichkeit“ - zusammen mit Sarah Melz und wechselnden Gästen als Produzenten-Galerie Melz & Voss 2021: „KUNSTANSICHTEN OFFENBACH 2017“ "Galerie Genau am Ort" EINZELAUSSTELLUNGEN: 2007: „Das Gedächtnis des Ortes“ Gaststätte Gebr. Bauer „... Und wer bist Du?“ Y-Buchhandlung und Café 2009: o.T. Gemeinschaftspraxis Balducci/ Hofmann „Ich wart' auf Dich im Abendwind“ Café Wiesengrund „Wandern und Mäandern“ Café Süden 2010: „Durchblicke“ Kellertheater 2011: „Days of Respect“: „Es fängt nie an - es hört nie auf“ Copy Arté „Gewebe weg! - was das Schöne sei“ Anthyllis, Oberursel 2014: „Was kann ich Dir taugen - Malerei", Aktzeichnungen, Texte Café WIESENGRUND „universalia sunt nomina - Malerei, Aktzeichnungen" Architekturbüro BOCK und SCHUMM 2015: KUNSTANSICHTEN OFFENBACH 2015 WAGGON am Kulturgleis 2019: "Kairos oder: der Kurzschluss der Geister" Frankfurter Künstlerclub e.V. - Nebbiensches Gartenhaus 2021: "Fliegender Fisch" Cafe Y |
||
Kuschwarda City, 2001, Mischtechnik auf Hartfaser, 60 x 80 cm, 750,--€ "City hatte er einst an seinen Namen gefügt, weil er sich bedeutsam wie eine Stadt vorkam, wie ein Gemeinwesen, jetzt nannte er sich besser Kuschwarda Dummian. Und ich zupfte ihn am Ärmel, dass er aufschreckte, und sagte zu ihm: Dein Seele hat gnug gelitten, jetzt gilt es die Welt zu gewinnen. (...) Ein Mensch ist stärker als ein sterbender Fluss Ein Mensch überwindet die Betonhöllen Ein Mensch betrachtet die Reste des Industrieinsekts Ein Mensch hat die Fresswut hinter sich Ein Mensch hat den Berg seines Vertrauens gefunden Ein Mensch hat seine Überlebenschance angenommen" (Herbert Achternbusch: Die Stunde des Todes)
Wohin das führt, 2001, Mischtechnik auf Hartfaser, 60 x 80 cm, 750,--€ Holzweg, 2001, Mischtechnik auf Hartfaser, 60 x 80 cm, 750,--€ Das ist ein Weg ohne Ziel, nur als Rückweg nützlich, jetzt der Zweck historisch, ist ein Bohlenweg über das Moor, möglicherweise Hängebrücke über der Schlucht. Warnung: links und rechts vom Wegesrand wird es noch schlimmer. Pflegen muss man ihn sonst wird er zur Falle.
roter Schlagbaum, 2008, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€ Ist durch seine Reduzierung eines meiner besten Bilder. Ein Schlagbaum markiert eine Grenze. Hier ist er zum Treibholz geworden. Hat die besten Tage hinter sich. Anlehnungsbedürftig ein anderes Treibholz, aufrechter, größer ohne Unterleib.
April 1945 – ein Kurzschluss unter den Geistern, 2019, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€ Der Text hierzu befindet sich auf der Seite TEXTE.
Denk daran, 2020, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€ Zwei Tore oder widerspiegelnde Spiegel. Absichten und Ansichten. Das Eine nicht ohne das Andere. Fragt sich: schaukelt es sich auf oder gewinnen beide Einsichten hinzu. Roter Mund und böse Zungen im goldenen Rahmen. Jedes Anti bleibt seinem Gegenstand verhaftet. Übertrag oder: der Alltag ist nicht grau., 2020, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€ Übertrag vom letzten Tag des Jahres 2020 in das nächste Jahr. Was für bunte Fracht und etwas überfrachtet? - auf alle Fälle ein etwas mühseliger Tansfer. Das Leben, das Seelenleben als "ein sich selbst malendes Bild" (Wilhelm Salber) So findet das Leben im Alltag seine Form: Schrecklich schön und wundervoll, hart, weich und schaukelnd. Langweilig ist das nicht. Balance und nicht grau. Entwurf, 2021, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€
Fliegender Fisch, 2021, Mischtechnik auf Hartfaser, 50 x 60 cm, 550,--€
Akt auf der Sonnenbank, 2010, Graphit auf Papier, 60 x 80 cm, 350,--€ |